Die Station DF0CG

Antennen & Masten

 

Die Antennenwiese von DF0CG

Wie bereits zuvor erwähnt haben wir erst 1999 mit dem Aufbau der jetztigen Station begonnen.
Zuvor gab es zwar schon einen Mast im Innenhof direkt neben Peters Terasse, der mit 4 mal 11 Element-Yagi für 144MHz bestückt war und manchmal wurde hier auch schon mal ein FB 33 oder FB 53 montiert für Kurzwellen-Conteste.
Dieser Mast wurde allerdings in 2003 demontiert, da alle Masten nur noch auf der Antennenwiese stehen sollen. Auf dem Fundament dieses alten Mastes ist mittlerweile eine der stabilsten Kinder-Holzhütten der Welt entstanden für Peters Sohn Tizian.

Nun zurück zur Antennenwiese, dem eigentlichen Schlachtfeld.
Im Laufe der Jahre ab 1999 haben wir hier Masten und Antennen aufgebaut, Rohrgräben ausgehoben und mit Leerrohren versehen, an den Masten entsprechende Mast-Anschluss-Kästen aufgestellt, etliche Kilometer an Kabeln eingezogen und alles verdrahtet.
Trotz alle dem sind wir hier noch lange nicht am Ende angekommen, sondern haben noch ein paar Jahre an der Fertigstellung der letzten Masten und Antennen zu schaffen.

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Angefangen hat alles im Jahr 1999 mit der geplanten Teilname an den WAEDx-Contesten. Hier haben wir im Sommer in einer Teamaktion mit dem Club L06 den Beton selber gemacht und zwei Fundamente gegossen.
Ein paar Wochen später haben wir die ersten Masten bei DF0CG aufgestellt, die Tower Nr.2 & 5.

Im darauffolgenden Jahr haben wir dasselbe noch mal wiederholt und damit die Tower Nr. 3 & 4 aufgebaut.

In 2001 haben wir noch mal die Antennenwiese aufgegraben um einige hunder Meter weiterer Leerrohre zu vergraben zu den neuen und weiteren geplanten Masten bzw. deren Mast-Anschluss-Kästen die wir dort aufgestellt haben.

In 2002 haben wir das erste Antennenstack für 20m auf dem Tower Nr. 3 aufgebaut und zum Winter hin noch das 10m-Stack provisorisch am Tower Nr. 5 aufgebaut.

2003 nutzten wir zur Vorbereitung einer weiteren grösseren Mastaufbauaktion. Hierzu mussten allerdings noch 2 Masten an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und nach DF0CG transportiert werden.
Der erste Mast ist ein ehemaliger Mobilfunkmast mit 30m Höhe den wir im Oktober 2003 in Kessel bei Goch abgebaut haben. Bei dem zweiten Mast handelt es um einen ehemaligen Bundeswehr-Gittermast mit einer grossen Arbeitsplattform in 30m Höhe den wir im Februar 2004 in Uedem abgebaut haben.
Im April 2004 wurden dann in einer grossen Wochenendaktion die drei neuen Tower Nr. 1, 6 & 8 aufgestellt und für den folgenden CQ WPX-Contest in CW mit Antennen bestückt.

 

Im folgenden wollen wir die einzelnen Masten und das weitere Equipment erklären:

Tower 1
Aufbau: 03.04.2004 - Beams: 15m-Stack ON7LR- seit 24.04.2004

Es ist ein 24m hoher Windradmast mit Drehkranz und darauf sind 14m besteigbarer Stahlrohrmast montiert, woraus sich eine Gesamthöhe von 38m ergibt.
Er ist damit unser derzeitig grösster Mast.

Seit dem Aufbau haben wir hier das 15m-Stack mit den beiden 5-Element-Yagis von ON7LR aufgebaut und bis dato hat sich da noch nichts dran geändert.

Das 15m-Stack werden wir zukünftig an Tower 5 montieren in etwa gleicher Höhe, um hier ein 20m-Stack montieren zu können.

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Tower 2
Aufbau: 31.07.1999; Beam: Hygain 155 seit 31.07.1999

Der Mast ist ein 18m hohes Gitterwerk mit 1m*1m Seitenlänge.
Dieser Mast ist ein Teilstück eines 48m-Mastes, der bereits 1991 abgebaut worden war.

Seit 1999 haben wir dort eine 5-Element-Yagi für 15m an einem Ham IV Rotor montiert.

In Zukunft werden wir hier einen 10m-Stack aufbauen.

Die Dreheinheit wird dann ebenfalls am Mastfuß sein und über ein ca. 30m langes Drehrohr die beiden 10m-Beams drehen.

Tower 3
Aufbau: 29.07.2000; Beams: 20m-Stack ON7LR seit 07.09.2002

Der Mast ist ein konisches 18m hohes Gitterwerk bestehend aus einem 12m RWE-Strommast, den wir um 6m verlängert haben.

Die Dreheinheit befindet sich im Mastfuss und dreht ein 32m langes Drehrohr mit dem 20m-Stack über 500 Grad.

Der 20m-Stack besteht aus zwei 5-Element-Yagi-Antennen von ON7LR.
Die erste Antenne ist 19m über Grund, die zweite ist 31m über Grund montiert.
Das Antennen-Boomrohr hat eine Länge von 16m.

Tower 4
Aufbau: 29.07.2000; Beam: 40m 3-Element--Beam seit 09.09.2006

Die ersten 19m des Mastes(Teilstück eines 48m-Gittermastes) wurde bereits im Jahr 2000 aufgebaut.
Bis zu seinem Umbau im Jahr 2006 wurde er als Mast für die 2. Antenne für 10m(bis 2005) und anschließend 20m genutzt.

Im Spätsommer 2006 wurde der Mast um weitere 15m auf seine endgültige Höhe von 34m über Grund verlängert.
Hier ist in 35m Höhe unser 3-Element-fullsize-Beam für 40m welcher über ein 35m langes Drehrohr von der Dreheinheit im Mastfuss in Position gebracht wird.

Tower 5
Aufbau: 31.07.1999; Beam: Shorty-Fourty seit 20.10.2004

Bis jetzt hatten wir dort 30m Gitterwerk von Westerntower den wir 1997 andernortes selber abgebaut haben.
Bis Ende 2003 hatten wir diesen Mast für 40m, 20m und 2* 10m Yagis genutzt.

Bei der Mastaktion 2004 haben wir das Oberteil des Mastes mit allen Antennen abgebaut um ihn für seine zukünftige Aufgabe vorzubereiten.
Zur Zeit misst er eine Höhe von etwa 26m, wird aber zukünftig auf bis zu 37m anwachsen.
Hier soll in Zukunft ein Drehrohr wie beim 20m-Mast eingebaut werden, um hier ein 15m-Stack aufzubauen.

Seit dem CQWW-SSB 2004 haben wir hier für die Übergangszeit eine zweite Antenne für das 40m-Band aufgebaut.

Tower 6
Aufbau: 03.04.2004; Beam: 20m 5--Element-Cushcraft seit 30.05.2005

Den Mast haben wir im Februar 2004 an einem ehemaligen Bundeswehrstandort abgebaut.
Der Mast läuft von 3m*3m über eine Länge von 30m konisch auf 1,3m*1,3m Seitelänge zu.
Darauf befindet sich eine 4m*4m grosse Arbeitsplattform in einer Höhe von 29m über Grund.

Seit dem CQ WPX-CW 2004 haben wir hier die 3-Element-Yagi für 40m montiert werden.
Dieser hat allerdings im Schneesturm zum CQWW-CW 2005 die Grätsche gemacht und wurde im April 2006 demontiert. Anschließend wurde hier eine weitere 5-Element-Yagi für 20m montiert.

Zukünftig werden wir diesen Mast noch um ca. 12m verlängern um darauf die 3-Element-Yagi für das 80m-Band zu montieren.

Tower 7
Aufbau: in Zukunft, noch kein Datum geplant

Dieser Mast wurde am selben Standort wie Tower 6 abgebaut.

Er besteht aus 3 Elementen von jeweils 6m und wird zukünftig noch auf 25-30m verlängert werden.

Bis dahin wird der Mast wohl noch einige Zeit in Ruhe auf der Antennenwiese liegend verbringen.

Tower 8
Aufbau: 03.04.2004; Beam: 2* 10m 5-Ele.-Yagi ON7LR & 1* 105 Hygain seit 20.10.2004

Dieser Mast war früher ein Mobilfunkmast und wurde von uns im Oktober 2003 abgebaut und bei der "3-Masten-Aktion" aufgebaut.
Er hat eine Höhe von 30m und auf ca. 16m Höhe haben wir ein 2kW-Flutlicht montiert, damit wir auf der Antennenwiese nicht mehr im Dunkeln tappen müssen.

In Zukunft wird hier das zweite 10m Stack montiert sein, in der Form, wie es jetzt bereits montiert ist mit einer unteren, festausgerichteten(USA) 5-Element-Yagi für das 10m-Band und einer oberen Antenne selben Typs die drehbar ist.

Seit dem CQWW-SSB 2004 haben wir hier auch noch die alte 5-Element-Yagi von Hygain in Richtung Süden ausgerichtet montiert.

Alle Tower verfügen am Mastfuß über einen eigenen Schaltschrank, dem sogenannten Mast-Anschluss-Kasten.
Hier enden die vom Mast-Anschluss-Raum im Keller kommenden Leerrohre mit den Koax-, Energie- und Steuerkabeln. Gleichzeitig enden hier alle Kabel, die vom Mast kommen und können auf die entsprechenden Kabel zum Keller hin durchgejumpert werden.
Jeder Schaltschrank ist wie folgt bestückt:

  • 2-3 Koaxkabel 7/8" Hardline-Koaxkabel
  • 1 Steuerkabel 16 * 2 * 0,8mm²
  • 1 Steuerkabel 12 * 2 * 1,2mm² (jedes Paar einzeln geschirmt)
  • 1 Energiekabel NYY 5 * 2,5mm² zu Beleuchtungszwecken
  • 1 Energiekabel NYY 5 * 6mm² (Speisekabel Kleinverteilung)
  • Kleinverteilung mit 1 * 32A CEE, 1 * 16A CEE , 3 * Schuko
  • Motorsteuerung/Rotorsteuerung
  • 24V Dauerspannung, je 2 Stromkreise separat abgesichert
  • 1 Beleuchtung mit 60W-Lampe (damit man nicht im dunkeln tappt)

Für die Zukunft planen wir auf der Antennewiese noch den Aufbau des Towers Nr. 7, sowie den Aufbau zweiter Stackssysteme für die Bänder von 10m-20m.Nach dem wir nun eine 40m-fullsize Yagi haben, benötigen wir noch eine Königsyagi für das 80m-Band.
Außer dem sind für die ferne Zukunft noch Foursquare-Antennen für die Bänder 80m und 160m geplant, wofür wir aber noch den entsprechenden Platz benötigen.

Somit haben wir hier noch ein paar Jahre zu schaffen bis wir endgültig fertig sind.

Neben diesen grossen, weit sichtbaren Antennengebilden haben wir auch noch herkömmliche „Drahtantennen“, welche nicht zu vernachlässigen sind.

Zur Zeit nutzen wir nur Dipole für das 80m- und 160m-Band, welche wir an den Spitzen einiger Masten quer über die Antennenwiese horizontal(waagerecht) gespannt haben.
Gleichzeitig besteht aber auch die Möglichkeit liegende Deltaloops für 40m und 80m aufzubauen, die ebenfalls auf der Antennenwiese zwischen den Masten platziert werden.
Neben der Antennenwiese auf einem kleinen Grünstreifen findet sich noch genügend Platz für eine K9AY-Loop.
Ausserdem können wir rund um den Hof noch einige Beverageantennen aufstellen als Empfangsantennen auf die Lowbands(40m, 80m & 160m).

Im Laufe der vergangenen Jahre haben wir umfangreiche Erdarbeiten auf der Antennenwiese abgehalten um diese Infrastrktur aufzubauen.

Wir haben bisher etwa 200m³ Erdreich ausgehoben, um dort dieselbe Menge an Beton für die Mastfundamente einzufüllen.

Ausserdem haben wir 150m³ Erdreich ausgehoben, um die Leerrohre für die Antennen-, Steuer- und Energiekabel zu verlegen.


Bis dato haben wir gut 2300m an Leerrohren vom Mast-Anschluss-Raum im Keller zu den 10 Mast-Anschluss-Kästen verlegt.
Wir haben 1470m DN60-Rohre für die Hardline-Koaxkabel und 720m DN100-Rohre für die übrigen Kabel gelegt.


Im Oktober 2005 hat Markus sämtliche 7/8" Hardline-Koaxkabel mit einer Gesamtlänge von 1738m in die Leerrohre gezogen. Ansonsten wurden bisher 870m Steuerkabel und 870m Energiekabel zwischen den Mast-Anschluss-Kästen und dem Mast-Anschluss-Raum gezogen und aufgelegt.

Allerdings werden hier noch einige hundert Meter gezogen und aufgelegt werden müssen, bis alle Mastanschlusskästen komplett verdrahtet sind.

In den kommenden Jahren haben wir dann noch einige Bauaktionen auf der Antennenwiese geplant, da hier noch das grösste Potenzial der Station versteckt ist. Es sollen vernünftige Erstantennen für 40m, 80m & 160m aufgebaut, sowie Zweitantennen für alle sechs Bänder zusammen.
Es gibt also noch viel zu tun...

 

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